Embrace Taiwan 2012

Eat. Discover. Record.

Kloster auf dem Pinienhügel / Monastery on pine hill

Heute hatte ich die Gelegenheit, ein buddhistisches Kloster zu besuchen, das gleich hinter meinem Haus auf einem kleinen Hügel liegt. Obwohl das Kloster erst etwa 20 Jahre alt ist strahlt es doch in seiner abgelegenen Lage Ruhe und Spiritualität aus. Ich hatte extra ein paar taiwanesische Freunde eingeladen mit mir zu kommen und zu übersetzen. Erst waren die Nonnen etwas schüchtern und wollten nicht so wirklich mit mir reden, aber dann hat eine von Ihnen mir doch ihren Alltag beschrieben.

In dem kleinen Kloster neben insgesamt 13 Nonnen. Meine Frage nach dem Alter der Frauen wurde mit einiger Verwunderung aufgenommen und damit beantwortet, dass das Alter doch keine Rolle spiele da hier alle Frauen gleich wären. Sie beten zweimal am Tag, morgens um 4.30 Uhr und abends um 5.30 Uhr, was ein auch ein kompliziertes Ritual mit Glocken, Trommeln und hölzernen Klangkörpern umfasst die jeweils aufeinander antworten. Das Kloster finanziert sich größtenteils durch Spender, diese können beispielsweise ihre Namen auf rosa Papierschiffchen schreiben lasssen welche dann im Gebetsraum aufgestellt werden. Die Tag und Nacht vor den Namen brennenden Öllampen sowie die täglichen Gebete der Nonnen helfen nach buddhistischem Glauben, Krankheit und Unglück von den Spendern fernzuhalten.

Schließlich wurden wir sogar dazu eingeladen, mit den Nonnen Früchte aus deren eigenem Garten zu essen, unter anderem auch eine Pouteria. Diese wird auch Eierfrucht genannt und hat eher die Konsistenz und den Geschmack von einem Stück Kuchen als von Obst. Sehr ungewöhnlich! Ich werde im Laufe der nächsten Woche wieder hierher zurückkommen um einer Gebetszeremonie beizuwohnen, ich bin sehr gespannt wie das wird! Hier schon einmal einige Eindrücke als Film und Fotos (s.u.).

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Today I had the unique opportunity to visit a Buddhist monastery, which lies on a hill right behind my house. Even though the monastery is only about 20 years old, it radiates a remarkable air of peace and spirituality. I took along some Taiwanese friends to translate, but at first the nuns were quite shy and didn’t really want to talk to us. Luckily one of them finally agreed to tell me about life in the monastery.

There are 13 nuns living permanently at this place. When I asked how old these women were, the nun was surprised and just answered that age didn’t matter at this place as all the women here were equal. The nuns pray two times a day, at 4.30 in the early morning and at 5.30 in the afternoon, which includes a complicated ritual with bells, drums and wooden resonance bodies that answer to each other in turns. Donations are the most important income for the monastery, and the benefactors can for example let their name write on a pink paper slip which will be set up in the main prayer room. Oil candles are burning in front of the names day and night, this as well as the nuns daily prayers will help to keep away illness or misfortune from all these names according to Buddhist beliefs.

Finally we were even invited to share some fruits which were grown in the nuns’ own garden, among them a pouteria which is also called eggfruit and has the taste and consistency more of a cake than of a fruit. Very peculiar!

Thanks to Alyssa for translating!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am November 21, 2012 von in Uncategorized.

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